Die Hütte brennt

Pleiten, Pech und Pannen auf dem Herzleid Konzert in Eisenhüttenstadt.
Warum es trotzdem eine geile Party wurde, lest ihr hier.

Das Wetter war bombe als wir in Eisenhüttenstadt ankamen. Die Bühne war ideal und schön groß. Wir haben unsere Backline aufgebaut und der Soundcheck war viel versprechend.Dann wurde es langsam dunkel, die Menge vor dem Zaun wuchs stetig an und wir haben uns tierisch auf das Konzert gefreut.

Doch es sollte alles anders kommen.

Beim ersten Stück gab’s schon Probleme. Daniels Gitarrensender ist ständig ausgefallen und weil das nicht reicht hat Tinos Gitarrensender gleich mitgezogen.
Auf der Bühne gab es permanent eine Rückkopplung und keiner wusste so recht, woher das kommt.
Na ja, das war ja mal ein Bilderbuchstart, haben wir uns gedacht und die Jungs von der Technik haben sich gleich dran gemacht, die Rückkopplungen zu beheben.
Tino hat die Sache mit seinem Sender dann selbst fixt gelöst, und Daniel musste – ganz nostalgisch – mit einem Kabel an der Gitarre spielen. Das hatte zur Folge, dass er bei jedem zweiten Lied drüber gestolpert ist.

Das Konzert ging weiter und die Stimmung war trotz des immer wiederkehrenden Pfeifens richtig geil. Und auch wir hatten uns nach dem anfänglichen Schock wieder gefangen.

Aber das war natürlich noch nicht alles.
Bei „Du riechst so gut“ hatte Dennis mit seinem Bogen den Tritt auf der Bühne in Flammen gesetzt und musste, während er mit der einen Hand sein Mikro gehalten und gesungen hat, mit der anderen das Feuer löschen. Da wo es nicht brennen sollte brannte es, und die Mikrofonständer die eigentlich brennen sollten brannten nicht.Die Brennpaste hatte sich einfach nicht entzündet.

But the show must go on.

Dank der Hilfe der Techniker hatten wir das Problem mit dem Rückkoppeln dann auch gelöst und das Konzert näherte sich dem Ende.

Herzlichen Dank an die Leute, die trotz der einen oder anderen Panne für eine tolle Stimmung auf unserem Konzert gesorgt haben. Danke an die „Spremberger Fraktion“ , die extra 6 Stunden mit dem Zug gefahren sind, nur um uns wieder zusehen. (Macht kein Blödsinn mit dem Handschuh) Das ließ uns das ein oder andere Missgeschick schnell vergessen.
Danke, wir hatten mit euch riesigen Spaß.

Danke an Nina, Lisa und Alex für die Unterstützung.

Danke auch an den Veranstalter und die Technik, die uns eine geile Bühne mit phantastischem Licht aufgebaut haben und uns bei Problemen immer sofort zur Seite standen.
Speziellen Dank auch an Ronny, der uns hinter der Bühne den Rücken freigehalten hat.

So ein Konzert haben wir noch nie erlebt.
Premiere für uns, was so alles schief gehen kann bei einem Gig.
Danke Eisenhüttenstadt – wir besuchen euch liebend gern wieder.
Das nächste Mal ohne Pannen 😉

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