20.06.2010
Bericht vom Konzertmarathon in Guben und Saalfeld
Das Werk Eins in Guben machte einen tollen Eindruck als wir ankamen. Wir wussten es wird wieder ein geiles, gemütliches Clubkonzert werden und hatten uns schon darauf gefreut. Catering und Verpflegung waren super. (Wir als Hobby-Restaurant-Kritiker geben 5 von 5 Kochmützen!). Das Konzert verlief richtig geil. Knapp drei Stunden haben wir das Werk Eins gerockt. Obwohl es eine Show ohne Pyro-Effekte war, konnten wir auf einige Highlights jedoch nicht verzichten.
So musste Jonny doch wieder bei ICH TU DIR WEH in die Badewanne hüpfen um dann von oben verglüht zu werden. Bei einigen Anderen Liedern haben wir das beschauliche Werk Eins doch ein wenig in Flammen gesetzt. Die Gubener waren Spitze. Der Laden war echt geil voll und wir haben tierischen Spaß miteinander gehabt. Danke Guben gerne wieder.
Die Rückfahrt war dann leider nicht mehr so erfreulich. Nach 4 Stunden im Stau machte sich langsam eine manische Stimmung im Bus breit und das Niveau sank rapide unter den Nullpunkt. Nichts desto trotz haben wir viel gelacht, philosophiert und sind auf der Autobahn spaziert. So haben wir auch die an der Autobahn häufig wachsenden Primeln entdeckt. Sylvio der früher auf der Primel Schule war hatte uns dann noch einiges über die „Abarten der Primel“ gelehrt. Jeder kennt zum Beispiel die an der Autobahn zu findenden schwarz-weiß gestreiften „Prengel-Primel“. Botanik ist unsere Stärke.
Nach den abgejuckelten 1200 Km am Samstag, haben wir am Mittwoch die nächsten 1000Km in Angriff genommen. Noch etwas benebelt und schlaff vom Wochenende sind wir zum 1111 Jährigen Jubileumsfest nach Saalfeld gefahren. Die Stadt sieht echt geil aus. Die Bühne stand auf dem wunderschönen Marktplatz und war riesig. Zum Glück hatten wir die Walky-Talkys eingepackt um auf der Bühne zu kommunizieren.
In Saalfeld wurden keine Kosten und Mühen gescheut und eine mordsmäßige Pyro aufgefahren. 10 Flamer, nen Haufen Effekte, einen 5-Fach Flammenfächer und unsere Premiere des ersten MUNDFLAMMENWERFERS!
Das ganze Spektakel wurde von einem Kamerateam gefilmt und hinten auf der riesigen Leinwand an der überdimensionalen Bühne projiziert.

Das war für uns das erste Mal, das wir uns beim Spielen auf der Leinwand angucken konnten. Viele waren schockiert als sie ihre Gesichter dort erblickten. Die Gründe dafür sind vielfältig ;). Alle mussten sich zusammenreißen das wir nicht die ganze Zeit mit dem Rücken zum Publikum stehen um die Kamerafahrten auf der Leinwand mitzuverfolgen J . Saalfeld es war unbeschreiblich geil. Der Marktplatz platze aus allen Nähten und euer Feedback nach dem Konzert war Gänsehaut pur. Danke Danke Danke. Danke auch an die netten Herzleidbeauftragten Kathrin und Jaqueline , die sich so liebevoll um uns gekümmert haben. Saalfeld wir kommen gerne wieder.
Spätestens zum 2222 Jährigen Stadtfest.
Ob ihr es glaubt oder nicht, unser Bus kannte den Weg nach Kassel schon von ganz alleine. War ja auch bereits das fünfte Mal. Eigentlich lief alles ganz normal. Schade nur das sich das Catering für alle Bands im Gegensatz zu 2009 um ein Vielfaches verschlechtert hat. Aber man kann nicht alles haben. Während wir uns so langsam für das Konzert umgezogen haben, versuchte Dennis uns zu erklären, was ...*Achtung*...
ROBOTONISCHE-INDUSTRIESTROBOSKOPE…sind.
Wir haben zwar alle interessiert genickt, aber kein Wort verstanden. (Wenn ihr eine Idee habt, gerne ne Mail an info@herzleid-musik.de). Nun, nachdem wir uns von den Lachanfällen wieder erholt haben ging´s auf die Bühne.
Das Konzert für und vor allem mit euch war der Hammer. Eins muss man euch Kasselern lassen, ihr habt Stehvermögen. Von 23:15 bis 2:00 Uhr (ich mach das mal für euch...das sind 2h 45m) habt ihr in einem „lieben Reigen“ absolut geil abgefeiert. Nicht einmal die Flamer, die ja gefühlte 35.000 Grad haben, konnten euch stoppen. Wir hatten das Gefühl es wurde immer voller und doller und voller und doller. Sogar um und hinter der Bühne wart ihr zu sehen. Absolut geniale Stimmung.
Das Ende der Menschenmenge war von der Bühne aus nicht mehr zu sehen. Erst als ich mit meinem Schlauchboot die Wilhelmstrasse erkundete, die Bühne hinten am Horizont immer kleiner wurde, sich meine Stimmung von „Himmelhochjauchzend“ zu „Ok, so langsam krieg ich Panik, ich muss zurück denn Seemann ist gleich vorbei“ änderte, konnte ich das wahre Ausmaß der Massen in der Wilhelmstrasse sehen. Zum Ende hin habt ihr so viel Gas gegeben, dass ich mich nur mühsam im Schlauchboot halten konnte.
DANKE FÜR DIE LÄNGSTE UND GEILSTE SCHLAUCHBOOTFAHRT in der Herzleid Geschichte!
Kassel ist und bleibt für uns jedes Mal ein Highlight. Wir freuen uns immer tierisch euch wiederzusehen. Unglaublich wie Ihr abgerockt habt. Im Namen der ganzen Band bleibt noch zu sagen “ TAUSEND DANK“ für die zahlreichen und geilen Gästebucheinträge. So ein Feedback macht Gänsehaut.
Danke an Licht und Ton und Organisation. Alles verlief TOP, reibungslos und schnell.
Wir uns uns freuen, das zu wiederholen.
12.5.2010
Ist der HERZLEID-Frontmann jetzt abgehoben???
Nein, aber viel hat nicht gefehlt.
Unser zweiter Besuch bei den Zeitzer Bikern war etwas ganz besonderes. Zum einen haben wir hier vor ziemlich genau zwei Jahren das erste Mal mit unseren Pyrotechnikern zusammen gearbeitet. Inzwischen ist hier eine Art Freundschaft entstanden. Wir sind froh über die super Zusammenarbeit mit diesen Profis und können auf viele schöne pyrotechnische Effekte zurückblicken.
Zum zweiten hatten wir aus gegebenem Anlass gleich 2 neue Pyrotechnische Effekte mit an Board. Die Badewanne und die Flügel. Beide haben die Premiere bestanden.

Sie öffnen und schließen automatisch und alles Marke Eigenbau! Mit solch innovativer Technik hätten die Gebrüder Wright damals schon Raumschiffe bauen können. Mit der dazugehörigen Pyro ist es ein herrlicher Anblick. Wie nur dieses Foto schon zeigt. Wir haben Dennis extra ins Fitnessstudio geschickt damit er die 40 Kg auf seinem Rücken überhaupt stemmen kann. Nun stellt Euch das mal live mit fettem Sound vor !!! Ja…diejenigen die nicht dabei waren, haben etwas verpasst.
Andere ruhen sich aus, wir legen erst richtig los. Die nächste Stufe werden die Flammenwerfer an den Flügeln sein. Doch wir sind mit dem Ergebnis jetzt schon zufrieden.
Die Feuertaufe in der Badewanne (Bilder folgen in Kürze) hat Jonny auch gut überstanden. Anfangs wollte er nicht so recht, aber mit „dezenter“ Gewaltandrohung und einer Monatskarte für MC Donalds konnten wir ihn überreden und so hat er es dann doch genossen unter tosendem Applaus mit „Feuer“ übergossen zu werden. „ In Funken versunken steh ich in Flammen…“
Jonny war sichtlich erleichtert, als er in seinem silbernen Glitzeranzug, wie neu geboren, aus der Badewanne stolzieren konnte.
Kurz um:
Das Zeitzer Bikerfestival war ein absolut geiles Konzert.
Danke für die hervorragende Organisation. Sound, Licht und Bühne waren excellent. Die Stimmung war ist einfach genial.
Vielen vielen Dank.
na Endlich, wurde ja auch mal Zeit. Das erste Mal seit Gründung spielten wir mit Herzleid in unserer Heimatstadt Bremen.
Ein großes Lob an die Organisation. Das Weser-Rock-Team war spitze. Ton und Licht waren hervorragend. Dank geht auch ans Meisenfrei.
Wir haben uns tierisch gefreut die Möglichkeit erhalten zu haben, unsere Show in Bremen zum besten zu geben.
Noch mehr gefreut haben wir uns viele bekannte Gesichter und Wegbegleiter gesehen zu haben.
Trotz eines Mittwoch Abend und apokalyptischem Schneetreiben war der Laden richtig voll. Danke Bremen das Ihr euch nicht habt aufhalten lassen. Es war unglaublich geil mit euch abzurocken!
Dankeschön für die vielen lieben Gästebucheinträge und die super Resonanz nach dem Konzert.
Die zweieinhalbstunden auf der Bühne vergingen wieder mal wie im Flug. Wir werden das Spektakel mit euch aber auf jeden Fall wiederholen, das sei gewiss.
Dankeschön.
LG
Daniel
Unser größtes Konzert haben wir am 17.07.09 auf dem Motorcycle Jamboree gespielt. Knapp 10.000 Leute haben die Herzleid-Show am Freitagabend gesehen.
Selbst Rammstein hatte in Ihren frühen Jahren auf dem Jamboree gerockt und so ließen wir es uns auch nicht nehmen euch dort ordentlich einzuheizen.
Sound kam von Blackbox, die schon die Reise Reise Tour beschallt haben. Dementsprechend war es auch ein Gewitter vor und auf der Bühne.
Einziges Manko war das Wetter, welches in der Nacht dafür verantwortlich war, dass unsere Zelte unter Wasser liefen! Halb so schlimm, schließlich haben wir ja unser Schlauchboot für Seemann immer parat. So konnten wir uns am nächsten Tag noch die Leningrad Cowboys angucken.
Geil!
Weiter spektakulär ging es am 29.08.2009 nach Georgsmarienhütte. Dort haben wir als CO-Headliner mit JBO buchstäblich die Hütte gerockt !

Das Hütte-Rockt-Festival ging in die dritte Runde und ich muss sagen es hat den Anschein, als macht Ihr Jungs das schon euer ganzes Leben lang. Es war alles einfach nur genial, absolut top und professionell organisiert! Ein Bericht übers Hütte gibt’s hier.
Die Stimmung war einfach Bombe und so ließen wir es uns auch nicht nehmen, nach ein paar Fachsimpeleien mit den Jungs von JBO über Gitarren und Tonabnehmer, den Campingplatz unsicher zu machen.
Ein großes Dankeschön an das Hütte-Rockt Team und vor allem an die Hütte-Rockt Fans! Ihr wisst wie man feiert.
Unsere letzte Pyro-Show gab es am 19.09.09 bei der Kieler Rocknacht.
Wir haben nochmal richtig Gas gegeben und die Halle 400 buchstäblich in Flammen gesetzt.
Als Vorband spielte Big-Brother Harry.
Dieser machte unserem Engel Nina sofort schöne Augen und ließ es sich nicht nehmen, ihr während seines Auftrittes seine Liebeserklärungen zu machen. Was aus den Beiden geworden ist weiß man jedoch nicht ;) .
Nach uns waren dann die ungarischen Kollegen von Kiss-Forever dran. Ich sag euch, die spielen und singen nicht nur wie KISS, die sehen auch eins zu eins so aus. Eine Hammer Tribute Band mit der man nach einem Konzert Backstage noch richtig feiern kann.
God gave Rock´n Roll to you!
Danke an die Jungs von Big Red Machine für diese coole Party.
Ende des Jahres hieß es für uns wieder bekannte Gesichter im Fiasko zu treffen! Leute was sollen wir euch sagen, es war geil wie immer! HERZLEID fühlt sich bei euch in Kassel schon richtig heimisch. Wir sehen uns im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder.
Nun noch ein paar Zahlen:
Wir danken euch allen für die geile Unterstützung und für die netten Gästebucheinträge. Danke auch an das Herzleid Team, welches im Hintergrund arbeitet. Insb. Nina, Sven, Björn und großes Dankeschön an die Jungs von Art of fire!
Herzleid wünscht allen ein schillerndes und glitzerndes 2010!
Zum zweiten Mal ging es nun nach Bayern. Memmingen hieß unser Ziel. Da uns bekannt war, dass es ca. 800 km von Bremen entfernt ist, wussten wir schon, was auf uns zukommt. Neun Stunden Autofahrt! Was wir aber nicht wussten…Memmingen hat einen eigen Flughafen der direkt von Bremen aus angeflogen wird. Keine Autobahn. TOLL !!! Danke Nina, hast Du schön gegoogelt. Also eben paar Tickets gebucht und ab dafür. Dem Bandkollegen, der noch nie mit einer Flugmaschine unterwegs war, haben wir im Terminal Mut gemacht, indem nette Lieder gesungen wurden. „Weiter, weiter ins verderben…“. Nachdem sein Gesicht alle Farben durch hatte und langsam wieder Richtung normal aussah, ging es zum check in. Schwupp di wupp an den „Arme auseinander und umdrehen!!“ -Menschen vorbei und 15 min warten. „Ich sitze aber am Fenster“ war jeder dritte Satz. Von jedem!!! Daniel, Jonny und Dennis haben gewonnen. Eine Stunde später landeten wir in Memmingen. Per Shuttle Service ging es ins Kaminwerk, wo eine SUUUUUPER Bühne aufgebaut war. (vielen Dank für die geile Organisation) Alles vom Allerfeinsten. Björn und Sven trudelten auch ein und wir konnten mit Aufbau und Soundcheck beginnen. Ich sage euch, auf der Bühne war ein Hammer Sound. Die Herren an den Klampfen brauchten sich ihren Gitarrensound nicht mal über Monitorboxen geben lassen. Einfach nur geil. Wie wir später sehen konnten war die Lichtshow und der Bühnensound auch der Hammer. Ein riesen RESPEKT an den Jungs hinter den Knöpfen. Das Kaminwerk füllte sich nach und nach und ab ging´s. Dieses Mal haben Herzleid externe Unterstützung bekommen. Bei „Engel“ begleitete uns ein hübscher Engel auf der Bühne. Julia heißt die Gute und hat sich zwischen den anderen sechs Kaoten super geschlagen. Vielen Dank für den Augenschmaus. Der Song Morgenstern wurde von einem Feuerspucker, dessen Name ich nicht weiß, begleitet. Auch sehr schön anzusehen… das Feuer meine ich. Alles lief wie am Schnürchen. Dann kam „Seemann“ und nett wie Grufti ist hat er Daniel ins Schlauchboot geholfen. Eine Hand am Genick, die andere am Hosenbein und mit Schmackes 45 Grad durch die Luft. Nun wie einige von euch Bikern wissen ist Grufti nicht der Schwächste, aber Daniel sehr leicht. Nun rechnen wir 1 und 1 zusammen…..richtig! Daniel flog weiter als er wollte und landete im Graben. Keine Sorgen es ist nichts weiter passiert. Diese Aktion war schwer zu überspielen, doch beim zweiten Versuch (ohne Starthilfe) hat es geklappt und Daniel ruderte seine Bahnen über die Köpfe des zahlreich erschienenen Publikums. Es war ein riesen Spaß für und mit euch dieses Konzert zu machen. Wir würden uns freuen wenn wir wieder zu euch kommen dürfen. Dann aber ohne Starthilfe oder mit größerem Boot.
Sobald uns Bilder zugekommen sind, werden wir sie veröffentlichen.
LG
Tino
PS: HERZLEID wünscht allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
05.12.2009
Dreifach Premiere in Braunschweig
Gleich drei Neuerungen gab es am 5.12. 09 im Bikecenter in Braunschweig.
Da Tino leider krank war, hat sich unser Schlagzeuger Dee kurzer Hand die Gitarre geschnappt und ist in Tino´s Klamotten geschlüpft, um auf der Bühne den Richard zu geben.
David, unser Drummer für alle Fälle, ist dann mal wieder hinter die Schießbude gesprungen.
War ein richtig geiler Abend, vielen Dank dafür.
Großen Respekt an die Vorbands Target Blank, Moon Patrol und Blowfish.
Ihr habt den Leuten vorab richtig eingeheizt.
Danke an das Team vom Bikecenter und an die mordsmäßige Soundanlage die ihr uns da zur Verfügung gestellt habt. Uns klingeln immer noch die Ohren.
Bis demnächst
Herzleid
Am Freitag um 15:00 Uhr ging es los. Um 18 Uhr da sein ist doch kein Problem, sind ja nur 220 km. Pustekuchen… Unsere Reiseführerin war so eingestellt, dass sie uns den kürzesten Weg und nicht den schnellsten ansagte. So tingelten wir von Ort zu Ort und von Ampel zu Ampel. Ein paar Straßensperrungen und einen Verkehrsunfall später sind wir dann doch schon um 19:00 Uhr in Vroomshoop angekommen. Da unsere Crew den „schnelleren“ Weg nach Holland gefahren ist, stand unser Zeug fast fertig aufgebaut auf der Bühne. Somit konnten wir sehr schnell zum Soundcheck kommen. Im Backstagebereich, welcher mal reichlich Platz für alle hatte, wurde inzwischen das Essen aufgefahren. Niemand konnte so genau sagen was es gab, es schmeckte auf jeden Fall nach Erdnussbutter. Nun gut, andere Länder andere Sitten. Inzwischen füllte sich der Saal und es wurde nach uns gerufen. AUF DEUTSCH !!! Also, ab auf die Bühne und Hoppi Hoppi…los geht´s. Die Stimmung war von Anfang an grandios. Die Textzeilen wurden fleißig mitgesungen, moshen, pogen, alles dabei. Schön schön. Da wir ohne Pyro spielten, konnten die Fans schön dicht an Bühnenkannte kommen, was den Spaßfaktor - vor allem bei „Bück Dich“- erhöhte. Punkt 00:00 Uhr war nach etlichen Zugaben die auch auf Deutsch verlangt wurden Feierabend. Schade eigentlich, wir hätten gern noch weiter gemacht. Denn es ging ja nicht um Fußball, sondern um Spaß und den hatten wir reichlich. Vielen Dank an das Publikum, ihr wart der Hammer. Lobend möchten wir auch das Stageteam sowie den Mann hinter den Reglern erwähnen. Einen GROSSEN Dank an Björn und Sven für den reibungslosen Ablauf vor, währen und nach dem Konzert. Natürlich auch an Nina die sich für uns hinter´m Merch-Stand wieder einmal die Beine in den Bauch gestanden hat. Und last but not least danken wir Gerjan und seiner Crew für die erneute Einladung und die Fürsorge.
Wir würden und freuen euch im nächsten Jahr wieder zu sehen. Sollten sich die Örtlichkeiten ändern, bringen wir auch Feuer mit.
Bis dann
Tino
08.09.2009
Eisenhüttenstadt rockt und der Strom der bockt
500 km Autobahn ohne Stau, ohne Unfälle, ohne beim goldenen M auf Jonny zu warten. Wir waren echt fix unterwegs. Hatte aber auch noch andere Gründe. Unter Beachtung der gedachten Richtgeschwindigkeit, testete Sylvio - so´n bisschen regen macht mir keine Angst - die Belastungsgrenzen von Mensch und Maschine aus, was auch prompt mit einem schönen Foto belohnt wurde.
Je dichter das Ziel kam, desto dunkler wurden die Wolken. Doch unser Wettergott Sylvio - darf man auch ganz rechts fahren?- wusste genau, das der Regen vorbei zieht. (Hat ja auch 4 Semester Wetterlogie studiert?!?)
Als wir dann im Regen in Hütte ankamen, konnte es auch schon fast mit dem Soundcheck losgehen. Danke an Sven und Björn für Eure tatkräftige Unterstützung.
Da der Soundcheck länger dauerte als geplant, (da sind aber auch ne Menge Knöpfe auf so´nem Pult) kam leider etwas Stress auf und unsere Supportband Treibholz (Jungs Ihr seid genial) konnten garnix checken, außer die Mädels am Tresen. Nichts desto trotz, tat es der Stimmung keinen Abbruch. Als wir mit der Show begannen, sahen wir wieder bekannte Gesichter.
Und los ging’s…Reise Reise yeah, Links wow, Asche peng…. peng? Ja peng, war der Strom weg. Alles tot, außer bei Daniel –ich mach mal den Alleinunterhalter - beim ihm war noch Saft da. (also in der Gitarre meine ich), er konnte weiter spielen. Während Daniel mit Euch allein sein Spaß hatte, wurde hektisch nach der Fehlerquelle gesucht. (Mehrmals) Das hielt uns aber nicht auf. Ihr habt mit uns gefeiert und somit war es ein tolles Konzert, das wir auf jeden Fall wiederholen sollten.
Würde uns freuen…
Herzleid
13.08.2009
Spremberg zum Zweiten
Nun Wir durften dieses Jahr zum zweiten Mal in Spremberg auftreten. Da das Heimatfest im letzten Jahr schon der Hammer war, wussten wir, dass es dieses Jahr der Hammer, Hammer, Hammer wird. Die eine Hälfte der Band ist schon am Freitagabend angereist, um die zweite Hälfte am Samstag Nachmittag mit offenen Armen empfangen zu können. Oder weil im Bus irgendwie kein Platz mehr war. Auf jeden Fall waren wir gegen 16:00 Uhr alle wieder vereint.
Schon Stunden vor dem Konzert liefen uns die ersten HERZLEID-T-Shirts über den Weg. (Natürlich mit Personen die drin steckten). Wir guckten uns mit strahlenden Augen an. „Guck, guck, da noch einer “. Das ist Cooool. Wie sich im Nachhinein rausstellte war es eine gute Idee, ein paar mehr Merch-Artikel einzupacken. „ Und guck mal da, ein kleiner Kran, was macht der hier? “ Das konnte uns der Veranstalter und inzwischen guter Freund Ole erklären. Ole war der Meinung, das Konzert im Vorjahr war so grandios, das es dieses Jahr unbedingt gefilmt werden muss. Und so stand der Kameramann über 3 Stunden auf dem Kran und filmte alles. Hut ab !!! Gut das es nicht geregnet hat. Da es keiner von uns vorher wusste, war es eine sehr schöne Überraschung. Also der Kran, nicht der „Nicht-Regen“ .. hä? Was? Egal.
Wie schon im letzen Jahr konnten wir wieder aus dem Fenster das Treiben vor der Bühne sehen und konnten beobachten, wie es zur späteren Stunde so richtig voll auf dem Platz wurde. Da steigt die Stimmung wie ein Luftballon. Wir also hurtig umgezogen, hübsch gemacht und noch schön die Nägel lackiert …ach ja, Nina (die schnucklige hinter dem Merchandising Stand), die inzwischen zur festen Crew gehört und nicht mehr wegzudenken ist, hat uns Nagellackentferner in Stiftform besorgt. Das ist eine tolle Sache, wenn man versehentlich das Nagelbett bemalt, kann man mit diesem Stift…. nu ist gut, sonst verliere ich mich in Details. Nachdem eure Rufgesänge auch bei geschlossenem Fenster nicht mehr zu überhören waren, sollte das Konzert auch los gehen. Eben noch einen kleinen Feigling trinken und ab auf die Bühne. Abgesehen von kleinen Startschwierigkeiten mit dem Funkmikrofon war das Konzert ein voller Erfolg.
Ohne zu spinnen, zu übertreiben oder sonst irgendetwas, war es das mit Abstand geilste Konzert was wir in unsere noch recht kurzen Laufbahn erleben durften. So eine Bomben Stimmung, dieses Feedback, eure Einsatzbereitschaft…HAMMER, HAMMER, HAMMER !!!
DANKE
Auch haben wir noch nie so viele Gästebucheinträge von einem Konzert bekommen. Wir haben uns noch Tage danach im Proberaum darüber unterhalten. Wenn ihr auch ein paar gute Fotos habt, könnt ihr sie uns mailen , wir werden dann einige hier ins Netzt stellen. Wir wollen uns auch auf diesem Wege bei Katja und Gabi bedanken, ohne diese Mädels hätten wir wohl nicht sooooo gemütlich pennen können.
Also Leute, macht´s gut und bis zum nächsten Mal.
Euer Tino
Ach war das schön mal wieder in der Heimat zu spielen. Mal eben 30 Minuten fahren und schwupp di wupp biste da. Genau wie vor zwei Jahren, haben wir unser Krempel im strömenden Regen aufgebaut. Was soll´s, man kann nicht alles haben. Nach dem Soundcheck sind dann einige von uns wieder nach Hause gefahren. ( Mal eben 30 Minuten) Das muss man ausnutzen. Zum Glück ist es am Abend trocken geblieben, zumindest was das Wetter betrifft. Nachdem Scenery Euch mit Ihrer handgemachten Rockmusik erst einmal in Wallung gebracht hat, konnten wir es kaum erwarten auf die Bühne zu kommen. Endlich war es soweit und schon nach einigen Sekunden, haben wir die ersten bekannten Gesichter gesehen. Wie ihr unschwer erkennen konntet, haben wir als Überraschung doch ein kleines bisschen Pyro eingepackt. Wir wollten doch nicht das Ihr frieren müsst ;-) Wenn ihr sehen könntet wie cool es aussieht, wenn dann zu “ Ohne Dich” die Wunderkerzen brennen... sehr schön. Vielen Dank das Ihr so super mit gegrölt habt. Wir hoffen das Konzert hat Euch gefallen und würden uns freuen, wenn wir uns wieder sehen werden.
Bis dahin... rockige Grüße
HERZLEID
Das ist nicht nur ein cooler Song, sondern auch der Name einer der bekanntesten MC´s in Deutschland. Sie haben inzwischen einen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus gehenden Bekanntheitsgrad erreicht. Es erfüllte uns mit riesiger Vorfreude den BTBW MC in Wolfsburg einheizen zu dürfen. Zur Fahrt gibt es nicht viel zu sagen, denn nach zweieinhalb Stunden waren wir schon am Ziel angekommen.
Ratz Fatz wurden die Anhänger entladen und das Gerödel in den Backstagebereich geschoben. Nachdem wir einigen Kaltgetränken, darunter auch Wasser, leckeres Essen und noch mal Kaltgetränke zu uns genommen haben, versuchten wir die Zeit sinnvoll zu nutzen.
"Dee" tüftelte an unserem neuen Sampler rum, die anderen bauten Zelte auf. Ich sage Euch, es gibt Zelte, deren Aufbau eine Wissenschaft für sich ist. Das 6 - Personenzelt mit großem Zwischenraum, Vorbau, Überbau, Nebenbau, Unterbau und etlichen Stangen in allen erdenklichen Größen, hat mir dann den Rest gegeben. Jonny meinte immer nur: " Ich glaube so oder so ähnlich oder auch nicht". Einige Nervenzusammenbrüche später stand das Zelt und sah auch irgendwie gut aus. Sylvio dagegen hatte ein " Werfesindieeckeselbstaufbauzelt". Coole Sache. Auspacken, los lassen und Zack...es baut sich von selbst auf. Glücklicherweise waren wir damit fertig, bevor die dunklen Wolken und somit auch der Regen kamen. Als das Konzert endlich losgehen sollte verzogen sich Wolken in den Süden und wir uns in den Backstagebereich.
Umziehen, schminken, Gitarren um und los ging´s mit "Reise, Reise" (nur nicht zu leise). Die Stimmung war super. Ich persönlich freute mich immer wenn Ihr nach Songs gebrüllt habt, die noch kommen werden. "Mein Teil" war wieder einmal ein Superkracher. Die Begeisterung, mit der Ihr Jonny zugejubeld habt, während er abgeschlachtet wird ist echt erschreckend. Ihr seid alle krank und das ist auch gut so ;-)
Von "Bück Dich" will ich erst gar nicht anfangen, sobald das Höschen aufgeht, kamen wieder die Fotoapparate und Handys zum Einsatz. Ihr Ferkel.
Alles in allem war es ein geiles Konzert. Ihr wart gut drauf, wir sowieso, rund um ein gelungener Abend. Nachdem unser Sperrmüll soweit eingepackt war, ging die Party im Clubhaus bis in den Morgenstunden weiter.
Mit Euch kann man echt geil feiern. Vielen Dank an Nina, die sich wieder wacker hinter dem Merch-Stand geschlagen hat und Fatmi, der doppelt so viel und doppelt so schnell arbeiten musste. (Wie es wohl Sven seinem Rücken geht?) Ein persönlicher Dank geht auch an den "Bürgermeister" für sein Engagement in jeglicher Hinsicht. Vielen Dank für dieses tolle Wochenende..
Wir würden uns freuen, wenn wir unsere coolen und komplizierten Zelte irgendwann erneut bei Euch aufschlagen dürfen.
Bis dahin
Tino von Herzleid
30.05.2009
Purzelbäume im Rathaus Kassel
Endlich war es so weit. Nachdem wir mehrmals im Fiasko gespielt haben, konnten wir nun auf dem Stadtfest in Kassel endlich auch mal ein paar Wunderkerzen anzünden.
Nachdem Mothers Milk (sehr geil) mit ihrem Set fertig waren, konnten wir, natürlich in aller Hektik und unter Zeitdruck unsere Backline auf der Bühne aufbauen. Wir hatten in kürzester Zeit alles verkabelt und konnten dann nach dem öffentlichen Soundcheck, unter tosendem Applaus, auf unser Intro warten.
Wäre ja zu schön wenn’s so einfach von Statten geht.
Der eintretende Platzregen hatte natürlich einen Stromausfall beim FOH-Platz verursacht. Alle gespeicherten Einstellungen waren weg und wir mussten „taub“ die ersten drei Songs noch mal zum Soundcheck nutzen. Aber einfach kann ja jeder.
Herzlichen Dank an den harten KERN, der trotz Monsunregen nicht blitzartig die Flucht ergriffen hat!!!
Da wir ja clever sind, hatten in weiser Voraussicht mit so einem Wetter gerechnet und extra, damit euch nicht kalt wird, ein paar Flammenwerfer vor die Bühne gestellt an denen ihr euch auch während Liedern wie „Feuer Frei“ oder „Mein Teil“ die Haare trocknen könnt.
Passend zum Wetter war auch die Schlauchbootfahrt ein voller Erfolg.
Neben der Premiere, das Herzleid in Kassel mit Pyroshow zu sehen war, haben wir das erste Mal „Weisses Fleisch“ live gespielt. Dennis hatte zu diesem Zweck noch extra vor dem Konzert „Purzelbäume“ im Rathaus geübt. Leider gibt es kein Video davon ;-)
Tausend dank Kassel, dass Ihr trotz Wetter, bis zum Schluss SO GEIL MIT UNS GEFEIERT HABT! Ihr wart DER WAHNSINN! Wir besuchen euch immer wieder gerne.
DANKE für die tollen Gästebucheinträge.
Und jetzt “Hoppi-Hoppi” zum nächsten Herzleid Konzert.
20.12.2008
”Fiasko” die Zweite
Da wir dieses Jahr bereits im Fiasko gespielt haben, wollten wir unseren Fans etwas Neues bieten. Aber eine Pyroshow auf so kleiner Bühne ist leider nicht möglich. Also hat sich Herzleid entschlossen, wenigstens zwei neue Songs zu präsentieren. „Morgenstern“ und „Mein Herz brennt“. Da uns die Idee hierzu seeeeehr kurzfristig kam, hatten wir genau eine Probe um beide Stücke zu üben. Na gut… eine Probe und den Soundcheck. Während des Konzertes haben wir sie aber doch fehlerfrei gespielt. Was Ergeiz doch alles ausmachen kann.
Auch diesmal war das Essen wieder super lecker und die Freundlichkeit die man uns entgegenbrachte kaum zu toppen. Vielen Dank an Olli und seine Crew. Das Konzert selbst war für uns GENIAL. Vom ersten Song an war die Stimmung im Fiasko der Hammer. Ich hatte manchmal den Eindruck, dass Ihr lauter wart als wir. Glaubt mir, dass ist das Beste Feedback das man als Musiker bekommen kann. Es ist auch ein richtig tolles Gefühl, wenn man einige bekannte Gesichter sieht die dann auch noch „unsere“ T-Shirts anhaben. Wir freuen uns über jeden Fan den wir dazu gewinnen können. Auch noch mal vielen Dank an Dirk und Manuel an den Ton und Lichtreglern. Ihr habt wieder einen super Job gemacht, auch wenn es auf kleinen Bühnen schwer ist. Ach ja und dem Geburtstagskind Sandra danken wir für die tolle Showeinlage. Wir hoffen es hat Dir Spaß gemacht und wünschen dir nochmals alles alles Gute zum 21.
Wir würden uns freuen Euch nächstes Jahr wieder sehen.
Ich hörte da aber schon etwas munkeln.
Herzleid wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in Jahr 2009
Das Wetter war bombe als wir in Eisenhüttenstadt ankamen. Die Bühne war ideal und schön groß. Wir haben unsere Backline aufgebaut und der Soundcheck war viel versprechend.Dann wurde es langsam dunkel, die Menge vor dem Zaun wuchs stetig an und wir haben uns tierisch auf das Konzert gefreut.
Doch es sollte alles anders kommen.
Beim ersten Stück gab’s schon Probleme. Daniels Gitarrensender ist ständig ausgefallen und weil das nicht reicht hat Tinos Gitarrensender gleich mitgezogen.
Auf der Bühne gab es permanent eine Rückkopplung und keiner wusste so recht, woher das kommt.
Na ja, das war ja mal ein Bilderbuchstart, haben wir uns gedacht und die Jungs von der Technik haben sich gleich dran gemacht, die Rückkopplungen zu beheben.
Tino hat die Sache mit seinem Sender dann selbst fixt gelöst, und Daniel musste - ganz nostalgisch - mit einem Kabel an der Gitarre spielen. Das hatte zur Folge, dass er bei jedem zweiten Lied drüber gestolpert ist.
Das Konzert ging weiter und die Stimmung war trotz des immer wiederkehrenden Pfeifens richtig geil. Und auch wir hatten uns nach dem anfänglichen Schock wieder gefangen.
Aber das war natürlich noch nicht alles.
Bei „Du riechst so gut“ hatte Dennis mit seinem Bogen den Tritt auf der Bühne in Flammen gesetzt und musste, während er mit der einen Hand sein Mikro gehalten und gesungen hat, mit der anderen das Feuer löschen. Da wo es nicht brennen sollte brannte es, und die Mikrofonständer die eigentlich brennen sollten brannten nicht.Die Brennpaste hatte sich einfach nicht entzündet.
But the show must go on.
Dank der Hilfe der Techniker hatten wir das Problem mit dem Rückkoppeln dann auch gelöst und das Konzert näherte sich dem Ende.
Herzlichen Dank an die Leute, die trotz der einen oder anderen Panne für eine tolle Stimmung auf unserem Konzert gesorgt haben. Danke an die „Spremberger Fraktion“ , die extra 6 Stunden mit dem Zug gefahren sind, nur um uns wieder zusehen. (Macht kein Blödsinn mit dem Handschuh) Das ließ uns das ein oder andere Missgeschick schnell vergessen.
Danke, wir hatten mit euch riesigen Spaß.
Danke an Nina, Lisa und Alex für die Unterstützung.
Danke auch an den Veranstalter und die Technik, die uns eine geile Bühne mit phantastischem Licht aufgebaut haben und uns bei Problemen immer sofort zur Seite standen.
Speziellen Dank auch an Ronny, der uns hinter der Bühne den Rücken freigehalten hat.
So ein Konzert haben wir noch nie erlebt.
Premiere für uns, was so alles schief gehen kann bei einem Gig.
Danke Eisenhüttenstadt - wir besuchen euch liebend gern wieder.
Das nächste Mal ohne Pannen ;-)
16.08.2008
Catrock Festival wegen Ruhestörung abgebrochen
Zum zweiten Mal hat Herzleid auf dem Catrock Festival gespielt.Es gab wieder mal geile Bands auf dem Open Air, die es Wert waren angeschaut zu werden.Man hat geschnackt, die Stimmung war gut und wir haben wieder alte Bekannte getroffen.Die netten Mädels aus Holland (Hello Tammyyyyyyyy) haben dort Backstage das Catering gemacht. Das hat uns geholfen, das ein oder andere Bier früher zu kriegen als andere ;-)
Zum Essen ist die gesamte Mannschaft in ein nahe gelegenes Lokal gegangen. Es hatte einen Garten, so groß wie der Bremer Bürgerpark. Um den Appetit anzuregen, haben wir einen kleinen Waldspaziergang gemacht. (Ja…der Garten war ein Wald).
Wir sind querfeldein gelaufen, haben den Busch gestürmt und uns logischer Weise verirrt.Natürlich haben wir auch Ticken gespielt (ohne Widertick versteht sich), und der Endstand war, dass Tino ihn jetzt hat.
Nachdem wir gefühlte zwei Stunden durch den Wald geirrt sind, wurde endlich das MIG Kampfflugzeug von uns im Garten entdeckt, von dem die Jungs von DIE erzählt haben.Als wir dann endlich den Weg zurück zum Tisch gefunden haben (Nur mit Hilfe der Brotkrümel die wir gelegt hatten) war das Essen auch schon da.Es waren riesige Portionen die SUUUPER geschmeckt haben. Als Daniel aufgefallen ist, dass Fatmi (unser Roady) immer noch nicht aus dem Wald zurückgekehrt war, hatten wir die Befürchtung, dass die Ziegen, Schweine und Gänse, die dort im Garten hausten, ihm etwas angetan haben könnten. Schließlich kam er doch sichtlich erleichtert aus dem Busch gekrochen.
Dann haben Overkill als Headliner gespielt. Sie hatten als einzige Band ein eigenes abgeschirmtes Backstage Zelt, mit Smarties und M&Ms auf dem Tisch. Dass hat uns verdammt neidisch gemacht.Also mussten wir uns vor versammelter Mannschaft im großen Zelt nackig machen. Halb so schlimm, denn wir lassen gerne mal einen raus hängen.
Da sich das Lineup mittlerweile um eine Stunde verzögert hatte, gab es schon die Befürchtung, dass wir nur unser Intro spielen werden und dann aufhören müssen.Das Konzert selbst hat riesig Spaß gemacht, was vor allem an den geilen Fans des Catrock´s gelegen hat, die eine tolle Stimmung machten. DANKE.
Als wir noch 4 Lieder zu spielen hatten wurde unser Konzert von der Polizei abgebrochen und das Catrock Festival war für alle zu Ende. Wir hätten gerne noch weiter „GAS“ gegeben, aber da war leider nichts mehr zu machen. Schade schade Schokolade
Die fahrt zum Konzert verlief eigentlich wie immer.Die Stimmung war gut und zum aufwärmen fürs Heimatfest, hörten wir im Auto örtliche Radiosender mit Volksmusik und sangen fleißig zu den Heimatliedern.Nachdem wir vergebens versucht hatten zu Ahas Take On Me die Töne zu treffen, waren wir auch schon angekommen.
Wir wurden freundlich empfangen, bauten unseren Krempel auf und hatten schon beim Soundcheck einen heiden Spaß.
Da wir zu Anfang bedenken hatten ob denn auch viele Leute kommen werden, wurden wir sprachlos als nach dem Spremberger Feuerwerk, eine Stunde vor Konzertbeginn, eine Riesige Menschenmasse die Strasse zur Bühne runterlief und einen lieben Reigen vor der Bühne bildete.Wir staunten nicht schlecht als wir gesehen haben das aus Platzmangel, obwohl der Platz doch recht ordentlich war, die Leute noch weit die Strasse hoch gestanden haben um ums noch wenigstens hören zu können.Nachdem wir alle Gänsehaut bekamen als die Spremberger, aufgeheizt durch den DJ, Lautstark nach Herzleid riefen ging die Show los.
Die Stimmung war famos und die Leute haben aus dem Konzert eine riesige Party gemacht. Selbst die Menschen, die vorne bei den Flammensäulen standen und denen mindestens genau so heiß war wie uns, haben nicht dran gedacht vom Zaun wegzugehen.Gibt zumindest eine gesunde Bräune ;-)
Nachdem auch mehrmals White Stripes Seven Nation Army von den Fans angestimmt wurde und wir spontan dazu mitgespielt haben war das Konzert auch schon fast vorbei……wenn unsere unermüdlichen Fans uns von der Bühne gelassen hätten.
Also haben wir natürlich noch einen draufgelegt und den ein oder anderen gewünschten Song gespielt.Dank der Spremberger hatten wir eines unserer besten Konzerte erlebt.
Danke für die riesen Spaß und das tolle Feedback das ihr uns beschert habt.Danke auch an Ole der alles organisiert hat und die sympathischen und spontanen Leute die dahinter gestanden haben.Dank an Katja und Gabi das wir bei euch pennen durften und Peter der uns noch ne Dusche zur Verfügung gestellt hat.
Danke Spremberg wir kommen gerne wieder.
Die Fahrt nach Dessau verlief Dank Navi problemlos. Als wir auf dem Marktplatz ankamen, haben wir es geschafft das einzige Auto das dort stand einen Kratzer und eine Beule zu verpassen. Dumme Sache :-( Dann das gleiche Spiel wie immer. Gerödel aufbauen, Soundckeck und dann erst einmal essen. Da auf einem Marktplatz auch Menschen wohnen, denen die Musik zu laut ist und die sich auch gerne mal beschweren, wurde von den Behörden gleich gesagt „ 22:30 Uhr ist hier aber Schicht im Schacht“ Dadurch gab es auch Stress für die Vorbands, die kaum Zeit für einen Souncheck hatten. Der Veranstalter musste reagieren und wir unser Programm wieder einmal kürzen .Da wir nun schon um 21:00 Uhr mit unserer Show angefangen haben, war es für uns sehr ungewohnt im hellen zu spielen. Und ich sage Euch eine Pyroshow bei Tageslicht macht auch nicht sooo viel Sinn. Na ja… nach der Hälfte der Show wurde es ja endlich dunkel. Das Konzert selber verlief Problemlos, das Publikum ging ab wie Schmidt´s Katze und somit waren wir auch glücklich.
Vielen Dank für die zahlreichen Gästebucheinträge. Schön wenn es euch gefallen hat. Würden uns freuen, wieder einmal bei Euch zu spielen
01.05.2008
Kein podium Brandt in Holland
Der Tag der Abreise war endlich gekommen und alle hatten sich schon auf den ersten Gig im Ausland, für Herzleid gefreut.Die Hinfahrt verlief unverhofft gut und schnell, was zur Folge hatte, dass wir auch viel zu früh da waren.Trotzdem hatte man für uns, nachdem wir im Backstage schon mal von einem Raum in den Anderen umziehen mussten, ein Zimmer gefunden.
An den Fenstern hingen Kinderzimmergardinen mit Bärchen und Flugzeugen, so dass wir uns gleich heimisch fühlten.Die Mädels im Backstage waren nicht nur hübsch, sie lasen uns sogar (fast) jeden Wunsch von den Lippen ab, so dass wir vollkommen umsorgt waren.
Das lange warten hatte aber leider auch zur Folge, dass wir uns alle Witze, die wir eh schon kannten, mindestens dreimal erzählt haben. Die Nervosität stieg.Leider hatte der Veranstalter nicht die Bühne bekommen die er haben wollte und so mussten wir, unseren sich bereits auf dem Weg befindenden Pyrotechniker, wieder nach Hause schicken.
Dann waren wir dran und plötzlich wurde es hektisch.Die Zeit die wir zu Anfang im Überfluss hatten, fehlte uns nun an jedem Ende.Aus der halben Stunde Umbaupause die wir hatten, wurden locker 45 Minuten die wir brauchten, um unseren Kram auf der Bühne aufzubauen. Als wir dann noch auf den Soundcheck warteten, wurde uns nach 10 Minuten gesagt, dass es keinen Soundcheck gibt. Naja egal, klappt schon war die Divise. Also sind wir wieder hoch und haben uns umgezogen und „hübsch“ gemacht.Der Gig verlief super, bis auf die Tatsache, dass sich einige nicht richtig hören könnten, but that´s rock´n roll…
Die Holländer waren alle cool drauf.Haben gefeiert und sogar die Texte mitgesungen.Selbst beim Moshen ging die Post ab.So einen pogenden Reigen hatten wir bis dato nicht erlebt, weswegen wir uns auch etwas Sorgen um die Gesundheit unseres Publikums machten.Leider konnten wir aus Zeitgründen das geplante Set, von dem wir schon vor dem Konzert einige Songs gestrichen haben nicht spielen, und mussten leider aufhören.Das Publikum tobte und verlangte Zugabe. AUF DEUTSCH !!! Leider durften wir dem Wunsch nicht nachgehen.Alles in Allem war Holland eine tolle Erfahrung für die Band und hat uns riesigen Spass gemacht. Auf jeden Fall war HERZLEID nicht das letzte mal in Holland.
Bis zum nächsten mal.
Auf dem Weg nach Kassel gab es nichts Erwähnenswertes. Das ständige auf und ab in den Bergen waren wir ja vom Konzert in Hann. Münden gewohnt. Kurze Pausen, essen, trinken alles wie immer.
Im Fiasko angekommen, umsehen, Backline aufgebaut, Soundcheck, ein kaltes Bier mit der Crew… alles klar. Dann gab es zu unsere Überraschung leckeres Essen vom aller feinsten, das uns sogar in den Backstage-Bereich gebracht wurde. Dann die Frage vom Kellner: „ Habt ihr noch einen Wunsch?“ Wir total perplex …“ähh, nöööö DANKE“ Riesen Lob und Danke an Olli und den Chefkoch.
Klamotten an, Schminke drauf, Gel rein (außer Jonny, er hat poliert) und ab geht die Post. „ Reise, Reise“, “Links“ alles toll.
Die Leute guckten etwas merkwürdig als die das Pfeifen vom Dritten Titel hörten. Dummerweise war es nicht der Anfang von „Engel“ sonder eine noch nie da gewesene Rückkopplung vom Sampler. Was war da nur los. Dirk und Manuel hatten echt zu tun das in den Griff zu bekommen. Wahrscheinlich ein Virus in der Elektronik. Dann kurz vor dem „Heirate mich“ Gitarrensolo viel das Effektboard aus. Unangenehm für uns aber das Fiasko hat weiter gefeiert als wäre nichts gewesen.
Wegen des allgemeinen Rauchverbotes wurde kurzerhand das Set geteilt und es gab eine kurze Pause. Wir umzingelt von hübschen Bardamen…“Habt ihr einen Wunsch, darf es noch irgendetwas sein?“ „Nur Wasser …DANKE“ Weiter geht’s. Zusammen mit dem Publikum ein schönes Geburtstagsständchen für Olli (der Besitzer).
Irgendwann im zweiten Set verabschiedete sich eine unserer Plasmascheiben, Effektboard machte gleich noch einmal mit, Scheißegal… die Stimmung wurde immer besser. Ist halt live.
Das Problem war, wir hatten noch „Bück Dich“ mit unserer berüchtigten Penispumpe vor uns. Aber da lief alles glatt. (Dank an Olaf, dem neuen Penispumpenspezialist).
Beim Small Talk nach dem Konzert stellte sich raus, das irgendwie alle total begeistert von uns waren. (das geht runter wie Öl). Wenn Ihr zu frieden seid, sind wir es auch. Trotz Wurm in der Elektrik. Ab in den Bus und zurück in den Norden.
Uns hat es Spaß gemacht bei und mit euch zu feiern. Freuen uns schon auf ein wieder sehen.
PS: Olli… Deine Angestellten sind echt der Hammer. Halte sie Dir warm !!!
Bis dann
HERZLEID
01.01.2008
Winterparty in Hann. Münden
Als wir nach stundenlanger Fahrt endlich an unserem Zielort angekommen sind, wurde das gesamte Team mit heißem Kaffee empfangen. So kann Mann auch schnell mit einem Veranstalter WARM werden ;-). Erst wurden uns die Räumlichkeiten gezeigt, dann haben wir erstmal wieder eine Tasse Kaffee getrunken. Dieses Mal hat der Aufbau der Bühne leider etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, da keiner so recht wusste wie wir das ganze Gerödel in die recht kleine Ecke drücken sollen. Doch da hatte unser Soundmann Dirk eine (wie er fand) geniale Idee. „ Spielt doch Acapella“. Nachdem wir uns bei einer erneuten Tasse Kaffee gegen diese Idee entschieden haben (die natürlich nie in Frage gekommen wäre) wurde der Bühnenplan mit viel Zauberei umgesetzt. Alle packten fleißig mit an. ( hier auch ein Dank an Eckhard und Olaf). Na ja... Tino war mehr damit beschäftigt sein selbst gemachtes Weihnachtsgeschenk (eine RZK von ESP) zu streicheln. Noch eben nen Soundcheck, Tasse Kaffee und dann konnte auch schon das große Verkleiden losgehen.
Auf Wunsch des Veranstalters (auch ein Dirk) wurde das Konzert in zwei Sets gesplittet. Das war zwar neu für uns, aber o.k. (in der Pause konnten wir endlich wieder Kaffee trinken) Das Konzert selbst war ein voller Erfolg. Bei den Klassickern wie „Du riechst so gut“, „ Engel“ oder „ Asche zu Asche“ ging noch mal so richtig die Post ab. Jaaaa auch in kleinen Läden steppt der Bär. Bei den Zugaben angekommen, holte Dennis unter tosendem Applaus bei „ Bück Dich“ sein Gemächt raus…
Dann der Schock, Panik, verzweifelte Blicke der Frauen im Publikum. HERZLEID Sänger impotent ?!?? Neeeiiinnn !! Der Wille war zwar da, aber die Penispumpe hat leider schlapp gemacht. (hätten wir mal mit Kaffee füllen sollen) Schade eigentlich. Nach den Zugaben gab es ein schönes Präsent von allen Bikern was uns veranlasst hat noch ein Paar Zugaben, dann noch ein Paar Zugaben und dann noch ein Paar Zugaben zu spielen. Es waren schon fast zwei Konzerte.
Aber ungelogen hat es uns einen RIESEN Spaß gemacht in Hann. Münden unter lauter Biker-Freunden diesen Gig zu spielen. Großes Kino.
Einige von uns freuten sich dann aber doch auf dem Heimweg, denn es war ein sehr langer Tag. Manche wollten etwas schlafen aber in unserem Bus wollte per tu keine Ruhe einkehren. Hier einen großen Dank an den Kaffee.
Das soll es für heute gewesen sein.
Wir bedanken uns für die Super Gastfreundlichkeit und das leckere Essen und hoffen, dass wir uns vielleicht bei eurer nächsten Biker-Party wieder sehen.
Da wir Sylvester auch nicht gerade trocken verbringen, folgen die Bilder Anfang Januar.
Bis dann
HERZLEID